ViDA: Update vom ECOFIN-Treffen
Die ViDA-Vorschläge wurden am 16. Juni auf der Tagung des Europäischen Rates für Wirtschaft und Finanzen (ECOFIN) in Luxemburg erörtert. Eine Reihe von Mitgliedstaaten hat sich zu dem Vorschlag geäußert, und der allgemeine Konsens bei dieser Sitzung ist, dass die im ViDA-Vorschlag dargelegten Grundsätze insgesamt Zustimmung finden. Die Mitgliedstaaten äußerten jedoch eine Reihe von Bedenken in den folgenden Bereichen:
Zeitvorgaben: Sowohl für die einheitliche MwSt-Registrierung (2025) als auch für die elektronische Rechnungsstellung (2028) sind die Fristen angesichts der technischen Entwicklungen sowohl für die Unternehmen als auch für die Steuerverwaltungen knapp bemessen. Dies folgt auf frühere Bedenken, die vor einigen Wochen von ECON geäußert wurden, die eine einjährige Verzögerung der Vorschläge empfahlen.
Elektronische Rechnungsstellung/digitale Berichterstattung: Die Mitgliedstaaten sollten mehr Flexibilität bei der elektronischen Rechnungsstellung und der digitalen Berichterstattung in Bezug auf inländische Transaktionen haben. Eine Reihe von Mitgliedstaaten ist nicht mit dem Modell der Vorabgenehmigung/Validierungsprüfungen für die elektronische Rechnungsstellung einverstanden.
Plattform-Wirtschaft: Eine Reihe von Mitgliedstaaten äußerte Bedenken hinsichtlich der Wettbewerbsverzerrung und Neutralität, andere forderten eine stärkere Berichterstattung über die Marktplätze.
